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Natürliche Helfer bei PMS, Migräne & Co

Natürliche Helfer, die PMS- und Wechseljahrbeschwerden und Migräne lindern können.

Unsplash/Kinga Cichewicz

PMS und Wechseljahrbeschwerden sind weitverbreitet

Schätzungen zufolge sind rund 80 Prozent aller Frauen während im gebärfähigen Altern von PMS betroffen. Die Kurzform PMS steht für das sogenannte prämenstruelle Syndrom, das die Frauen meist einige Tage vor Beginn ihrer Periode plagt. Da die Beschwerden bereits vor der Monatsblutung auftreten, sind sie nicht mit Regelschmerzen zu verwechseln. Jedoch können die körperlichen oder psychischen Leiden ähnlich intensiv und einschränkend sein. Sie fallen von Frau zu Frau unterschiedlich stark aus.

Ganz ähnlich sieht es mit Wechseljahrbeschwerden aus. Auch die Wechseljahre gehen an den wenigsten Frauen beschwerdefrei vorbei. Allerdings ist der Umstand, dass sie weitverbreitet sind, nicht die einzige Gemeinsamkeit von PMS- und Wechseljahrbeschwerden.

Auch die auftretenden Beschwerden ähneln sich oft. Außerdem verstärken PMS wie auch die Wechseljahre häufig eine ohnehin vorhandene Migräneneigung.

Gar keine oder risikoreiche Behandlung

Gesundheitliche Wechseljahrsprobleme werden schulmedizinisch in viele Fällen mit einer Hormonersatztherapie behandelt, was nicht ohne Risiken ist.

PMS-Beschwerden hingegen werden oft entweder gar nicht oder  mit gängigen Schmerzmitteln behandelt. Viele Frauen gehen davon aus, dass sie die Beeinträchtigungen im Alltag einfach ertragen müssen. Alternativ dazu greifen sie lediglich zu Schmerzmitteln – diese wiederum können gegen die psychischen PMS-Folgen nichts ausrichten. Zudem bleiben Schlafprobleme und Migräneanfälligkeit so unbehandelt.

Hausmittel gegen Hitzewallungen und Co.

Geht es darum, die Symptome zu lindern, machen viele Frauen gute Erfahrungen mit kleineren Umstellungen ihres Alltags. Vielen hilft mehr körperliche Aktivität oder Entspannungsübungen dabei, mit den Beschwerden besser umzugehen. Verlässliche wissenschaftliche Studien zur Effektivität von Sport und Entspannungsübungen gibt es in diesem Zusammenhang jedoch nicht.

Hausmittel gegen Migräne, Migräne und andere „Frauenleiden“

Migräne, Schmerzen und Unwohlsein kommen auch bei PMS häufig vor. Auch hier können Hausmittel die Symptome lindern:

  • Traubensilberkerze oder Frauenwurzel

Präparate, die die Wirkstoffe der Pflanze enthalten, wirken nicht nur gegen PMS, sondern auch gegen Wechseljahrbeschwerden. Besonders effektiv wirkt die Traubensilberkerze gegen depressive Verstimmungen, innere Unruhe und Schmerzen.

  • Aromatherapie

Gehen PMS-Beschwerden mit Migräne einher, lässt sich dem Kopfschmerz mit ätherischem Kamillen- oder Pfefferminzöl behandeln.Das Öl wird meist direkt auf Stirn und Schläfen einmassiert.

  • Kälte

Kälte kann gegen Migräneattacken im Zusammenhang ebenfalls effektiv sein. Um sich Kälte als Migräne-Soforthilfe zunutze zu machen, ist eine Eis-Salz-Packung hilfreich. Dazu wird ein Beutel zu einem Teil mit Salz und zu vier Teilen mit Eis gefüllt. Anschließend wird der Beutel dauf Schläfen und Stirn gelegt.

Hanf als Hausmittel gegen Wechseljahr- und PMS-Symptome?

Untersuchungen zeigen, dass auch Hanf ein zuverlässiger Helfer gegen Migräne sowie zahlreiche PMS- und Wechseljahrbeschwerden sein kann. Dieser Effekt ist dem nicht berauschenden CBD (Cannabidiol) zu verdanken. In Form von CBD- bzw. Hanföl kann der Stoff als Naturheil- und Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.

Diese Beschwerden, lassen dich zum Beispiel durch CBD  lindern:

  • Migräne und sonstige Schmerzen:

CBD-Produkte haben erwiesenermaßen schmerzlindernde Eigenschaften, nicht nur bei PMS und Migräne. Zum einen blockiert der Wirkstoff die Schmerzrezeptoren, zum anderen hat er einen positiven Einfluss auf den Serotoninspiegel.

Neben Migräne lassen sich auch Gelenk- und Muskelschmerzen, die Frauen gerade in den Wechseljahren belasten, bekämpfen.

  • Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen 

Cannabidiol ermöglicht eine tiefer Entspannung und wirkt daher beruhigend, entspannend und angstlösend. Schlafstörungen, depressiven Verstimmungen und Stimmungsschwankungen können so behandelt und abgemildert werden.

Welche Nebenwirkungen haben diese Hausmittel?

Abgesehen von einem Allergierisiko bei Aromatherapie gibt es für Kälteanwendungen, Bewegung und Entspanndsübungen keine Nebenwirkungen.

Nahrungsergänzungsmittel hingegen können ungewollte negative Effekte haben. Diese sind allerdings meist geringer als bei verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Mögliche Nebenwirkungen des Cannabiols 

  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • bei starker Überdosierung sind Leberschäden möglich
  • bei hohen Dosen: Benommenheit, Schwindelgefühl, Mundtrockenheit

Vorsicht vor Wechselwirkungen

Am besten sprichst du vor Einnahme mit deinem Hausarzt, vor allem dann, wenn du andere Medikamente einnimmst. Denn CBD kann Wechselwirkungen haben, wie z.B. mit Blutverdünnern und Neuroleptika.

Quellen