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Akupressurmatten: Was können sie?

akkupressur
Unsplash/ Conscious Design

Bei Beschwerden, die bereits ärztlich abgeklärt sind, kann manch traditionelles Verfahren zusätzliche Linderung verschaffen. Welche Rolle Akupressurmatten dabei spielen können, liest du hier.

Alternative Heilmethoden sind vor allem aufgrund ihrer geringen bis nicht vorhandenen Nebenwirkungen beliebt. Sie wirken zwar meist nicht im medizinischen Sinne, sorgen aber für Entspannung und Wellness.

Das gilt auch für die Akupressurmatte. Sie basiert auf einem alten Prinzip und soll in vielfältiger Hinsicht nützlich sein. Ein Überblick inklusive Erfahrungsbericht.

Akupressur ist eine uralte Methode

Die Akupressur stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM. Sie ist eng verwandt mit der Akupunktur, denn beide Verfahren fußen auf dem Glauben, dass sich innerhalb des menschlichen Körpers bestimmte Meridiane befinden, entlang welcher Energie fließt.

Ein gestörter Energiefluss soll der Lehre nach verschiedene Beschwerden verursachen. Wer die Blockaden löst und den Fluss harmonisiert, profitiert folglich.

Akupunktur wird in der Praxis vielfältig eingesetzt, meist als manuelle Anwendung.  Hierbei massiert eine fachkundige Person bestimmte Punkte am Körper. Wo bei der Akupunktur Nadeln gesetzt werden, erfolgt bei der Akupressur Druck.

Die Methode sorgt ähnlich einer Wellness-Massage dafür, dass das Körpergefühl nochmal aufgefrischt wird und ein gewisses Maß an Entspannung entsteht.

Die Akupressur wird laut Experten des Immanuel Krankenhauses in Berlin zusätzlich zur medizinischen Behandlung mehrerer Beschwerden eingesetzt:

Anwendungsbeispiele

Asthma
Durchblutungsstörungen
körperliche Funktionsstörungen
Kopfschmerzen

Wichtig!  Akupressur ist als komplementäres Verfahren zu verstehen. Das bedeutet: Beschwerden und Erkrankungen sollten durch evidenzbasierte Medizin behandelt und diagnostiziert werden. Damit ersetzt Akupressur in keinem Fall den Arztbesuch.

Wie funktionieren Akupressurmatten?

Vom Grundverständnis der Akupressur ausgehend entwickelten sich bereits vor vielen Jahrhunderten weitere Verfahren. Hierzu zählen auch die speziellen Nagelbretter, mit denen indische Yogis arbeiteten, um Blockaden entgegenzuwirken.

Während die historischen Matten jedoch nicht für das Wohnzimmer von heute geeignet sind, kann eine moderne Matte aus Stoff und Kunststoff-Spikes ein spannendes Wellnessprodukt sein.

Es gibt inzwischen viele unterschiedliche Namen für die Akupressurmatte. Bekannt ist sie unter anderem auch als:

  • Nadelreiz-Matte
  • Nadel-Matte
  • Massagematte
  • Meditations-Matte
  • oder Prana-Matte

Als Basis fungiert bei einer Akupressurmatte eine weiche Textilunterlage, auf deren Oberseite runde Kunststoffteile aufgenäht sind. Diese Kunststoffteile wiederum sind mit einer variablen Anzahl Stacheln ausgestattet.

Es gibt inzwischen auch zweiteilige Akupressurmatten-Modelle, die nicht nur aus einer Matte bestehen, sondern auch eine spezielle Nackenrolle umfassen. Diese eignen sich gut, um Nackenverspannungen gezielt anzugehen.

Vorsicht!
Was gegen die Matte spricht

Es gibt Kontraindikationen: Personen mit Störungen der Blutgerinnung, wunder Haut, Schwangere und Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie weiteren chronischen Leiden sollten unbedingt vorab ärztlich abklären, ob die Anwendung der Matte gefahrlos möglich ist.

Legt sich eine Person auf die Matte, so drücken die Spikes gleichmäßig in die Haut und sollen dort

  • die Durchblutung anregen,
  • den Energiefluss harmonisieren,
  • Blockaden lösen
  • und allgemein stimulieren.

Je mehr Spikes eine Matte ausweist, desto weniger stark ist der „Pieks-Effekt“. Das Körpergewicht nämlich verteilt sich gleichmäßig auf alle Spitzen, sodass der entstehende Schmerzreiz für die betreffende Person in der Regel gut aushaltbar ist.

Erfahrungsbericht

Wer über den Kauf einer Akupressurmatte nachdenkt, wird mit theoretischen Informationen allein wenig zufrieden sein. Schließlich ist es vor allem bei Wellnessprodukten von besonderer Bedeutung, dass diese auch tatsächlich eine Wirkung entfalten und nicht schon nach kurzer Zeit in der Ecke verstauben. Daher nun noch einige Worte zur Anwendung einer Akupressurmatte in der Praxis. 

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